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Vorbeugung

Strategien einer wirksamen Vorbeugung von Venenleiden haben sich an den bekannten, in der Einleitung dargelegten begünstigenden Faktoren zu orientieren.

Regelmässige Bewegung, speziell Aktivierungen der Wadenmuskulatur, Spazierengehen, Wandern, Joggen und Schwimmen sind geeigent, nicht nur die arterielle Durchblutung der Beine, sondern auch den Zustand der Venen intakt zu halten. Zusätzlich sollten anhaltendes Sitzen und Stehen ohne ausgleichende Bewegungsaktivität möglichst eingeschränkt werden. Auch ein geregelter, weicher Stuhlgang ist zur Gesunderhaltung der Venen förderlich. Regelmässige Kaltwasseranwendungen, sofern vertragen, trainieren die Aufrechterhaltung eines hohen Venentonus; die hierdurch hervorgerufene Anspannung der Venenwand mit Engstellung der Venen trägt zu einer Beschleunigung des venösen Blutflusses bei. Dies wirkt einer Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) oder Krampfadern entgegen. In gleicher Weise wirkt auch Wassertreten. Eine ausreichende Trinkmenge, besonders im höheren Alter, ist wesentlich, um eine mögliche übermässige Eindickung (Viskositätserhöhung) des Blutes, welche ihrerseits eine Thrombenbildung begünstigen kann, zu vermeiden.

Im Falle von Krankheiten mit vermehrter Bettlägerigkeit sollte zur Vermeidung von nachfolgenden Thrombosen eine möglichst frühzeitige Mobilisierung angestrebt werden.

Analog sollte bei Interkontinentalflügen zur Vermeidung möglicher Thrombosebildung infolge vielstündigen Sitzens ein intervallweises Gehen im Durchgangskorridor des Flugzeuges praktiziert werden.

Bei einer Immobilisierung im Krankenhaus ist die Verabreichung von Heparininjektionen zur Thromboseprophylaxe ein routinemässig durchgeführter Standard.

 

Copyright: Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich,
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